Stephie:
Ich führte immer ein sehr sportliches Leben.
In jungen Jahren war ich 5x die Woche bis zu 3 Stunden im Fitness-Studio.
Nachdem die beiden Söhne da waren änderten sich selbstverständlich Tagesablauf und Leben. Auch die sportlichen Aktivitäten gingen über zu Radfahren mit den Kids, Inliner fahren, durch die Wälder streifen, schwimmen gehen, Spielplätze besuchen und regelmäßig austoben.
2016 ereilte mich ein schwerer Schicksalsschlag, ich versank in tiefster, schwerster Depression. Selbständig essen, Gefühle spüren, reden, alles war monatelang nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.
Nach Aufenthalten in Kliniken, diverser Medikamentenpläne und deren Umstellung, (teilweise bis zu 3 Antidepressiva), Antriebsmangel aber gesteigerter Appetit – das alles war eine höchst ungesunde Kombination und ich nahm über 30 kg zu.
Seit Ende 2024 stabilisierte sich endlich mein Zustand, entdeckt wurden mittlerweile jedoch auch weitere Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose, Bluthochdruck und Fibromyalgie.
Bewegung war grundsätzlich von Schmerzen bestimmt, in der Schmerzklinik wurde ich 2 Jahre betreut und mit weiteren Medikamenten eingestellt.
Während all dieser Zeit versuchte ich verzweifelt Gewicht zu reduzieren und fand eine Sportart, die mich begeisterte. Twist auf Platten
Zusätzlich begab ich mich in eine Adipoisitasklinik und bat um Hilfe. In meiner Verzweiflung plante ich sogar eine Magen OP. Diese wurde jedoch vom behandelnden Arzt kategorisch ausgeschlossen, auf Grund der Vielzahl meiner Medikamente, mit denen bereits ein gesunder Magen Probleme bekommt, ein operierter Magen aber garantiert nicht klar käme.
Das war niederschmetternd.
Uli:
Jahrelang sah ich den intensiven Bemühungen meiner Frau zu und wir erwarben mehrfach Twist Platten asiatischer Herstellung.
Problematisch war deren geringer Durchmesser von 28cm und die maximale Belastbarkeit von 100 kg.
Als schwierig erwies sich auch die Oberfläche mit den Noppen, die sich bereits nach kurzer Zeit schmerzhaft in die Fußsohle bohrten.
Auch die Verarbeitung mit weichem Plastik war nicht optimal, die Kugellager fraßen sich über kurze Zeit hinein und wenn man die Platte nach den Übungen senkrecht stellte, sah es darunter aus, als habe man ein Radiergummi aufgerieben, so viel Plastik fiel heraus.
Nachdem Stephie die dritte Sorte jener Platten in wenigen Monaten kaputt gearbeitet hatte, kam ich auf die Idee ihr eine Platte zu bauen.
Robust sollte sie sein und einer hohen Belastbarkeit standhalten.